Fun-Facts über mich

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Was du vielleicht noch nicht über mich wusstest.

Einiges war mir vor dem Auflisten auch noch nicht so klar. Huuiih!

  1. Ich bin eine Berliner Göre, geboren in Kassel.
  2. Meine erste positive Kindheitserinnerung sind ein dicker weißer Fellmantel, den alle anderen, Kinder wie Erwachsene, anfassen wollten (was ich ihnen brüllend verbot) mit dazu passender Mütze – und die knallroten Lederstiefelchen, die ich dazu trug.
  3. Als kleines Mädchen wollte ich Seiltänzerin mit einem aufgespannten Schirm in der Hand werden oder „Bezaubernde Jeannie“. Später dann, schon deutlich realistischer, Schauspielerin oder Roman-Autorin.
  4. Ich bekam als Kind Schreianfälle, wenn Oma die Dose mit der Bärenmarke verkehrt herum auf den Tisch stellte. Einmal drehte ich den armen, auf dem Kopf stehenden Bären richtig rum, hatte aber die beiden Löcher oben in der Dose übersehen …
  5. Meine erste Berührung mit Berlin hatte ich, zehnjährig, mit einem Hundehaufen, den ich sehr ordentlich und gründlich in die Fußmatten unseres froschgrünen Audi 80 trat.
  6. In der Schule liebte ich alles, was mit Buchstaben, schreiben und der Welt zu tun hatte. Kunst, Sprachen, Erdkunde, Biologie.
  7. Das erste Fach, das ich vor dem Abitur sofort „abwählte“ war Mathematik.
  8. Ich kann noch immer wenig mit Zahlen anfangen und sie mir auch schlecht merken.
  9. Wenn mein Mann mich fragt, wieviel Schnee draußen liegt und eine Zentimeter-Angabe erwartet, sage ich so etwas wie „Mausbauchhöhe“ und er rollt mit den Augen.
  10. Ich hasse Ballspiele. Schon immer. Wenn es um die Mannschaftsauswahl im Schulsport ging, war ich immer die Deppin, die als letzte noch auf der Bank saß.
  11. Ich schrieb schon Fantasiebuchstaben, als ich noch gar nicht schreiben konnte und habe seitdem nie damit aufgehört – weder mit Fantasie, noch mit Buchstaben.
  12. Mein erstes Haustier war ein uns zugeflogener Wellensittich. Er kam eines Abends durchs gekippte Fenster und verflatterte sich zwischen Fenster und Lamellenjalousie. Ich war bleich vor Schreck und Mutter nannte ihn Jackie, so wie man‘s spricht, mit Jott wie Jacke – und nicht etwa Dschäcky.
  13. Mein erstes Auto war ein glitzerweinroter VW-Käfer mit Halbautomatik (schalten aber nicht kuppeln), bei dem Moos auf der Ansatzrille des Kotflügels wuchs. Ich liebte ihn. Er passte zu meinem Nagellack. Mein damaliger Freund nicht (beides).
  14. Ich liebe Tiere mit Fell und habe sofort einen Streicheltrieb, wenn sich etwas Felliges nähert. Meistens läuft das dann jedoch zu meinem Mann weiter und ich guck‘ blöd.
  15. Ich habe einen REFA-Schein (du willst nicht wissen, was das ist) und bin nach GPM (Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement) und PMI (Project Management Institute) zertifizierte Projektmanagerin.
  16. Ich nehme seit 2002 privaten Schauspielunterricht (klassisches Theater und Improvisationstheater).
  17. Derzeit absolviere ich die zweijährige Weiterbildung zum improvisierenden Bühnenprofi „K.I.S.S“ (Kunst durch Improvisation, Spontanität & Schauspiel) bei Nicole Erichsen und Gunter Lösel. Hammersuper!
  18. Alles, was ich in den Papierkorb werfe, zerreiße ich in kleine Fetzchen. Du glaubst nicht, wie oft ich fluchend mit Tesa-Film alles wieder zusammen gepuzzelt habe.
  19. Im März 2022 habe ich mein erstes Buch „Eingefroren in der Zeit“ veröffentlicht. Ich nenne es Autofiktion und es handelt von der Kriegstraumata-Weitergabe über Generationen hinweg. Viele meiner Leser:innen meinen, es sei mir gelungen, ein schweres Thema mit Leichtigkeit und Humor zu transportieren.
  20. Ich weiß erst seit ein paar Monaten, dass ich Schuhgröße 42 habe. Als ich neue Laufschuhe brauchte, hörten meine seit Urzeiten nicht mehr vermessenen, erwachsenen Füße vom Sportschuh-Verkäufer: „Nee, nee, nee, 41 seid ihr zwei kleinen Süßen aber bestimmt nicht!“ und verpasste mir welche in 43. – Nun ist mir vieles klar.
  21. Meine Lieblingsfarben sind: gelb, schwarz, weiß, rosé, pink, beige und camel. In dieser Reihenfolge und sichtbar auch in meinem Personal Branding von der wunderbaren Lena Küssner von Going Neon.
  22. Mein erstes Haustier mit Fell war ein Meerschweinchen und hieß Moritz. Mein zweites, ein getigerter Kater mit einer rosa Nase, hieß Max. Lustig daran ist, dass ich beide Tiere „gebraucht“ übernommen hatte und sie schon so hießen, als ich sie bekam.
  23. Ich friere leicht und schnell. Wenn andere noch in Tank-Tops rumlaufen, habe ich schon einen Pulli an. Auf verständnislose Fragen antworte ich dann: „Mir wär‘ auch lieber warm.“
  24. Darum liebe ich es, selbst im Sommer am Strand meine UGG-Boots (natürlich die mit dem Lammfell innen) zum Bikini zu tragen. Who needs Flip Flops?
  25. Ich kann gut am Strand sitzen und nicht ein einziges Mal ins Wasser gehen. Unter 20 Grad Wassertemperatur läuft bei mir gar nichts.
  26. Ich liebe Helgoland, insbesondere die Helgoländer Düne und fahre jedes Jahr mindestens zwei Wochen, lieber drei oder besser noch vier (!) Wochen hin.
  27. Wenn irgendwo Nudeln mit Trüffeln auf der Speisekarte stehen, bin ich hilf- und macht- und alle anderen Speisen chancenlos.
  28. Wenn‘s keine Trüffel gibt, geht‘s mir mit Pommes genauso. Rot-weiß.
  29. Auch meine Pizza esse ich gerne mit rot-weiß.
  30. Meine ersten Schallplatten waren die Singles „You Ain‘t Seen Nothing Yet“ von Bachmann, Turner, Overdrive und (glaub‘ mir, ich hätte es gern anders) „Ich wünsch mir ne kleine Miezekatze“ von Wums Gesang – dem Zeichentrick-Hund von Loriot.
  31. Ich habe viele Freunde im Ausland (Österreich, Schweiz, Italien, Griechenland, Zypern, Bali, Iran, Usbekistan, Russland, New York und nochwo, was mir grad aber nicht einfällt).
  32. Ich muss auf meine Füße aufpassen. Ich kann gut umknicken, mir was am Fuß brechen, mir die Zehen an den Bettpfosten grün und blau hauen oder mir Türen volle Kante drüber ziehen. Ja, glaubt mir, das geht!
  33. Ich bin ein unerbittliches, unnachsichtiges, verbissenes Strukturschwein. Bei mir hat alles seinen Platz, ääh, außer dem Zeug, das ich nicht wiederfinde. Ask my husband.
  34. Ich sammle Kisten und Kästchen, egal aus welchem Material, in einem Koffer und du kannst sicher sein, sie kommen zum Einsatz – als Geschenkverpackung oder um den letzten finsteren Winkel einer Schublade zu organisieren.
  35. Wenn‘s um‘s Schränke einsortieren und Aufräumen geht, nennt mein Mann mich „meine Wunderwaffe“.
  36. Mich haben schon oft Freundinnen gebeten, ihnen beim Aufräumen und Ausmisten zu helfen.
  37. Ich bekomme Berge von Dingen in den Koffer, vor denen andere schon weinend (fact!) aufgegeben haben. Kann ich auch gut mit Auto-Kofferräumen. Call me „Platznutze-Freak“.
  38. Ich rolle Tuben (Senf, Zahnpasta etc.) von hinten auf – auch in den Haushalten meiner Freunde, in denen mich die vertüddelten Tuben eigentlich gar nichts angehen.
  39. Ich habe nur Pflanzen auf der Terrasse, die selbständig den Winter draußen überleben können.
  40. Meine Hand-, Geschirrhandtücher, die Bettwäsche und mein Geschirr sind: weiß. Nur weiß.
  41. Ich esse jeden Tag vom „guten Geschirr“ und besitze nur noch dieses eine. Alles andere durfte unseren Haushalt in Liebe zu Oxfam verlassen.
  42. Ich besitze seit 2003 keinen Fernseher und mir fehlt nix.
  43. Ich habe meine Führungs- und Kommunikationskompetenzen u.a. bei Reinhard K. Sprenger und von Wölfen gelernt.
  44. In der Schweiz hatte ich eine aufregende und wunderbare Wolfsbegegnung und das Alpha-Weibchen des Rudels hat sich von mir streicheln lassen. Zwar sehr sanft und sehr kurz. Aber immerhin.
  45. In meinem Kleiderschrank findet sich nichts in braun und nichts in orange.
  46. Eigentlich bin ich Minimalistin. Ich liebe das Gefühl nach dem Ausmisten, tue mich aber schwer damit.
  47. Die Filme, bei denen ich mich am meisten wegschmeiße sind: „A Life Aquatic“ und „Mars Attacks“.
  48. Ich mag es gar nicht, wenn ich ungefragt fremdbestimmt werde.
  49. Für mich ist die einzige würdevolle Art der Arbeit die Selbständigkeit. Und das sage ich als eine, die „aus Versehen“ mehr als 35 Jahre in einer Bank gearbeitet hat. Für manche Lebens-Learnings brauchte ich eben etwas länger.
  50. Einer meiner ersten Teddys heißt „A-A-Bär“, weil ich ihn kopfüber in mein Töpfchen und so weiter … du weißt schon … Heute sitzt er (sauber) in meinem Arbeitszimmer neben meinem Schreibtisch und bringt mich zum Grinsen, wenn ich ihn anschaue.
  51. Ich komme an keinem Schreibwarenladen vorbei. Und immer mit einem neuen Stift „Ja, aber so einen habe ich noch nicht, Schatz!“ wieder heraus. Oder mit Klebezetteln, Tintenpatronen, einem neuen Notizheft oder tooootaaaal tollen Postkarten.
  52. Ich liebe es schreibend zu reisen. Das nenne ich „schreisen und ist bitte nicht zu verwechseln mit reisend schreiben.
  53. Ich mag Schokolade, solange sie braun ist. Weiße geht für mich gar nicht.
  54. Noch mehr als Schokolade liebe ich Marzipan.
  55. Mein neues Buch ist in Arbeit. Es spricht aber noch in einer mir unverständlichen Sprache. Deshalb ist mir noch nicht klar, was es werden will. An einem Tag es ist es ein Roman. Am anderen ein Sachbuch und dann wieder eine Art Poesie-Album. Ich schreibe und schreise derweil einfach weiter und vertraue dem Prozess.
  56. Ich sammle Versprecher und Verhörer und verankere sie fest in meinem Wortschatz. Alle, die öfter mit mir zu tun haben wissen wovon ich rede, wenn ich z.B. „Panaroma“, „Fischkäse“, „Karter“, „Möwenkacker“, „Hungatt“ und „Ohluff“ sage oder jemanden bitte, „so Pimmeldaumen“ 500 g Tomaten mitzubringen.
  57. Ich rede und schreibe, wie mir der Schnabel gewachsen ist. Feddich!
  58. Mir macht Geschirrspülen überhaupt nichts aus. Es ist mir die liebste Hausarbeit und im Urlaub mit Freunden melde ich mich dafür immer freiwillig, wenn es keine Geschirrspülmaschine gibt.
  59. Ich kann total super einparken.
  60. Ich habe zu viele Schuhe mit hohen Hacken, obwohl ich die überhaupt nicht mehr trage.
  61. Ich spreche mit Gegenständen, wenn sie in Tierform daherkommen und passe auf, dass ihnen keiner weh tut.
  62. Ich liebe es, in der dunklen Jahreszeit Kerzen anzuzünden.
  63. Ich bin nicht so gut darin, auf SMSse, WhatsApps und E-Mails sofort zu antworten und ernte dafür oft Beschwerden.
  64. Ich kann mich gut in andere Menschen hinein versetzen.
  65. Es ist für mich eine echte Aufgabe, die sich täglich herein spülende Papierflut ordentlich zu bewältigen. Neben meinem Schreibtisch türmt sich immer dieser eine „Haufen“ und es wäre das Größte für mich, wenn der mal ganz weg wäre. Also ganz. Also alles. Komplett. Und weg. – Dabei versuche ich es (ich schwöre!) wirklich.
  66. Ich hasse es, wenn Clopapier „falsch rum“ hängt und hänge es, wo auch immer ich es falsch vorfinde, „richtig rum“ auf, also mit der Abrollseite nach vorne. Call me, was das betrifft, zwanghaft.
  67. Ich liebe gestreifte Klamotten und besitze unzählige davon. Blau-weiß, rot-weiß, schwarz-weiß. Wenn ich wieder mit so einem Teil nach Hause komme, nehme ich meinem Mann mit „Schatz, ich hab‘ mir endlich mal was geblümtes gekauft.“ schon vor seinem „Aber sowas hast du doch schon.“ den Wind aus den Segeln. Klappt!
  68. Seit Donnertag letzter Woche haben wir ein Dachzelt und es todesmutig auf dem Parkplatz hinter unserem Haus ausprobiert. Prust! Sch*** auf sieben Grad in der Nacht. Sch*** auf f***ing-Herbstanfang! Bei den super-kundenfreundlichen Canvaz-Jungs wurden wir prima und ausführlich beraten. Dort kannst du übrigens nicht nur Dachzelte kaufen, sondern sie auch mieten. Genial.
  69. Eines meiner absoluten Lieblingsbilder von mir selbst ist momentan dieses hier:
Sept. 2022: ich zum 1. Mal in unserem Dachzelt. Irgendwo zwischen Butzbach und Bonn aufgeklappt und sofort meine Schreibstube. Andi: „Das glaub‘ ich jetzt nicht!“ – Ich: freu! Er: knips – Oder wie mensch das jetzt nennt.

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