12 von 12 – Mittwoch, 12. Oktober 2022

Veröffentlicht am Kategorisiert in Rückblicke

Zwölf Bilder meines 12. Tages im Oktober 2022. Ein ganz normaler Tag. Nichts großes, nichts besonderes. Die Schönheit, das Zauberhafte, das Schräge, die furchtbaren Banalitäten in den scheinbar so normalen, kleinen Dingen des Tages zu entdecken. Darum geht es in dieser Serie.

12 von 12 ist eine alte Blogger:innen-Tradition von Draußen nur Kännchen, auf die mich die wunderbare Sympatexter Judith aufmerksam gemacht hat. Bei 12 von 12 teilen wir einen ganz gewöhnlichen Tag in unserem Leben, immer am 12. und immer mit 12 Bildern.

Gut, mein zwölfter war schon irgendwie besonders. Der Tag fing mit einem Schockmoment und großer Verunsicherung an, dann gab es endlich neue Schuhe und ich traf Doris Dörrie! 

Me like very. Wie, was, wo? Guggsdu. 

Erst Angst und dann wunderbar den Tag verballert.

EINS

5:00 Uhr. Wecker ohne Licht. Stromausfall in Bonn. Wohnung dunkel, Straßen dunkel, alles dunkel. Kein Kaffee und ein Gefühl von: „Ach du Sch****, was wäre wenn?“ – Um 6:00 Uhr ist es so, als sei nichts gewesen. Reicht mir für ’ne ordentliche Portion Angst!

ZWEI

Zahnarzt in Köln. Nüscht schlimmett. Nur „durchgefegt, halbe Kühe aus den Zahnzwischenräumen gegraben und Grünspan weg“, wie meine herzallerliebste Zahnarztfreundin immer sagt.

DREI

Wo wir schon mal in Köln sind: Hin zum großen Outdoor-Ausstatter. Mal schnuffeln, was es für Gimmicks für „ins und ums Dachzelt“ geben könnte.

Bin überfordert. Andi nicht: wir können jetzt Wasser aus dem Rhein trinken.

VIER

Mittagessen im Restaurant Hase, Köln. Dem lieben Gott den Tag klauen. Hab‘ Urlaubsfeeling.

FÜNF

Neue Schuhe mit diesen supergenialen Schürbändern. Daneben die alten (weia, müsstick ma‘ wieda putzn, wa?) in dieser supergeilen, nicht mehr zu bekommenden, Farbe.

SECHS

Brauchen Akkus, aufladbare Batterien für Maus, Tastatur, Outdoor-Lämpchen, Telefone, dies und das. Auf dem Weg zurück nach Bonn noch kurz anhalten beim Elch.

Für dich: Die Hallendecke. Hatte ich vor 12 von 12 noch nie angeschaut.

SIEBEN

Jaahaa! Es gab beim Outdoor-Ausstatter auch noch diese gelben Gummistiefelchen mit Fell innen. Für gegen kalte Dachzeltmorgense und feuchtes Gras – zum mal eben schnell Reinschlüppen.

Das Stillleben ist echt. (Mann schumpfte über Schuhhaufen – wieder mitten im Weg.)

ACHT

Isch krieg‘n Vogel. Wie ich das hasse: Socken, die in den Stiefeln so fies immer weiter nach unten und vorne rutschen! Kennste auch, oder?

NEUN

Yay! Abends Nummer drei meiner 1-wöchigen Schreibwerkstatt mit Doris Dörre, organisiert vom Literaturhaus München.

Ein Kreativ- und Inspirationsfeuerwerk. Isch lieböh diese Frau!

ZEHN

Bei NEUN selbstgemacht.
Außer ditt von Herrn Hemingway.

ÖLF (is richtig – Kölsch, Kinder)

Uff. Zwölf Bilder. Gar nicht so einfach beim ersten Mal. Öhem …, … grübel …, … was nehm‘ ich denn da?
Gleich meine Stulle oder mich im Schlafi? – Beides blöde.
Dann erinnere ich mich: Nimm das naheliegendste! Take the obvious! Alte Impro-Regel.

ZWÖLF

Morgen geht‘s hier weiter. Wie werd‘ ich nur der ganzen Zettel Herrin? (Im Bild nur ein nichts sagendes Häuflein … – das Chaos hab ich ausgelassen.)

Ich liebe Zettel, Stifte. Zeug aufschreiben, aber ich müllle mich so zu mit Paperkräääm.

Wie machst du das? Wie geht dein Kampf gegen die Papierhaufen?

Und? Wie war dein 12. Oktober so?


Kommentare zum Blogartikel von meiner alten Webseite:

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